Patiententipps

Zahnschmerzen oder Zahnunfall außerhalb der Sprechzeiten?

Außerhalb unserer Sprechzeiten können Sie den zahnärztlichen Notdienst aufsuchen.
Die diensthabende Praxis erfahren Sie unter folgender Telefon Nummer: 01805/607011

 

Wie verhalte ich mich nach einem operativen Eingriff?

Nach Abklingen der lokalen Anästhesie treten häufig Schmerzen auf.
Sie können Schmerzmittel einnehmen, diese sollten jedoch nicht den Wirkstoff ASS enthalten.
Nehmen die Schmerzen im Laufe der nächsten Tage stark zu, kommen Sie bitte zur Nachbehandlung.

Kühlen Sie bitte den betroffenen Kieferbereich sobald wie möglich. Sie sollte über einen Zeitraum von
48 Stunden mit feuchten Umschlägen oder umwickelten Kältekompressen weiter kühlen.
Die Schwellung erreicht ihr Maximum am zweiten Tag nach der OP.

In den ersten 24 Stunden nach dem operativen Eingriff dürfen Sie auf gar keinen Fall spülen oder häufig ausspucken.
Am nächsten Tag putzen Sie sich wie gewohnt die Zähne, jedoch sparen Sie das operierte Gebiet aus.
Auf die Munddusche müssen Sie jedoch verzichten.

Vermeiden Sie körperliche Anstrengung und Wärme.

Essen Sie frühestens 2 Stunden nach Abklingen der Betäubung und zwar am besten weiche Kost.
Alkohol, Kaffee und schwarzen Tee dürfen Sie zwei Tage nicht trinken. Rauchverbot gilt für eine Woche.

Erhöht sich Ihre Körpertemperatur auf über 38.5° C, ist eine Arztbesuch erforderlich.

Eine leichte rötliche Einfärbung des Speichels ist normal. Sollte jedoch eine Nachblutung auftreten,
so legen Sie eine Mullbinde oder ein frisches Stofftaschentuch auf die Wunde und beißen zu.
In keinem Fall sollten Sie den Mund spülen oder häufig ausspucken.
Kommt die Blutung nicht zum Stillstand, ist ärztliche Hilfe erforderlich.

 

Welche Vorteile bieten Zahnimplantate?

Mehr Lebensqualität durch den Einsatz künstlicher Zahnwurzeln

Das Implantat ist der Ersatz eines gezogenen oder verloren gegangenen Zahnes.
Benachbarte Zähne müssen nicht in eine Behandlung einbezogen werden.
Es sitzt fest und ist unsichtbar. Auf herausnehmbare Prothesen kann dadurch verzichtet werden.

 

Sind Implantate auch für mich geeignet?

Diese Frage beantwortet Ihnen gerne der Oralchirurg und Implantologe.

Nach einer gründlichen Untersuchung und Röntgendiagnostik erfolgt ein ausführliches Beratungsgespräch.
Jede Situation im Mund ist individuell und muss auch so behandelt werden.

 

Warum zur Prophylaxe?

Das A und O für eine dauerhafte Zahn-und Mundgesundheit ist eine regelmäßige
professionelle Zahnreinigung durch besonders ausgebildete Prophylaxeassistentinnen
oder Dentalhygienikerinnen. Wissenschaftliche Studien belegen, dass nicht nur natürliche
Zähne sondern auch Zahnersatz und Implantate mit einer guten Prophylaxe wesentlich länger halten.

 

Was sind die Vorteile einer Laserbehandlung?

  1. Beschleunigte Wundheilung
  2. i.d.R. keine Wundschwellung
  3. Verringerung des Infektionsrisikos
  4. Geringer Verbrauch von Schmerzmitteln
  5. Verzicht von Antibiotika
  6. Nahezu schmerzlose Behandlung
  7. Besonders geeignet bei Patienten mit Blutgerinnungsstörungen (z.B. bei Einnahme von Marcumar), da es bei einer Laserbehandlung nicht blutet.

 

Wo wird mein Zahnersatz hergestellt?

In unserem Praxislabor „Made in Germany“.

 

Was sind die Vorteile eines Praxislabors?

  1. Alles aus einer Hand
  2. Enge Abstimmung zwischen Zahnarzt und Zahntechniker direkt am Patienten
  3. Experten vor Ort
  4. Kurze Wege und somit Zeitersparnis

 

Kann ich auch in Raten bezahlen?

Unsere Praxis arbeitet mit einer Abrechnungsgesellschaft zusammen,
um Ihnen Ratenvereinbarungen oder Finanzierungen anbieten zu können.
Sprechen Sie uns an – wir informieren Sie gerne.

 

Ich habe schreckliche Angst vorm Zahnarzt, was tun?

Sprechen Sie uns vertrauensvoll an. Sie sind nicht alleine mit Ihrem Problem.

Es gibt viele Wege und Möglichkeiten dieser Angst zu begegnen und sie zu überwinden.
Informieren Sie uns wenn möglich schon bei Terminvergabe, wir nehmen uns genügend
Zeit für ein umfassendes und beratendes Gespräch, was oftmals schon der Schlüssel zum Erfolg ist.

Moderne örtliche Betäubungen ermöglichen eine schmerzfreie Behandlung.

Bei entsprechender Indikation, können Sie unter Lachgas,
einer Sedierung (Dämmerschlaf) oder gar unter Vollnarkose behandelt werden.

 

Wann gehe ich mit meinem Kind zum ersten Mal zum Zahnarzt?

Kinderzahnärzte empfehlen den ersten Zahnarztbesuch bereits ab dem ersten Zahn
bzw. im ersten Lebensjahr, damit sich das Kind langsam an die Zahnarztpraxis und das Team gewöhnen kann.

Wir geben den Eltern wichtige Empfehlungen zum Thema Mundgesundheit mit auf den Weg.
Auch Fragen zu Ernährungsgewohnheiten, Schnuller, Flasche,
Anwendungen von Fluoriden und Zahnfehlstellungen beantworten wir gerne.

Ebenfalls empfehlenswert sind Beratungstermine der werdenden Mutter in
der Schwangerschaft, um durch eine vorbeugende Aufklärung der Eltern Schäden frühzeitig abzuwenden.

Bei den regelmäßigen Folgeterminen (empehlenswert 2 x im Jahr) können wir eventuell auftretende
Probleme frühzeitig erkennen und durch das aufgebaute Vertrauen zum Kind, dann auch viel leichter behandeln.

 

Ist Karies ansteckend?

Durch Schnullerablecken und Küsschen können Kariesbakterien übertragen werden.
Deshalb: Sorgen Sie dafür, dass in Ihrem Mund keine unbehandelte Karies besteht, die die Ansteckungsgefahr unnötig vergrößern würde.

 

Zahnunfall – was nun?

Schrecksekunde – Zahnunfall.

Sehr häufig kommt es bei Unfällen zuhause, auf dem Spielplatz, im Kindergarten oder in der Schule zu Verletzungen der Zähne.

“Retten statt ersetzen” mit der SOS – Zahnrettungsbox

Im Folgenden wollen wir Ihnen Tipps geben wie Sie uns helfen den verunfallten Zahn zu retten:

  • Bewahren Sie Ruhe!
  • Bei starker Blutung lassen Sie Ihr Kind auf Gaze oder ein Stofftaschentuch beissen; äusserlich Eiswürfel auflegen
  • Ist der Zahn gelockert und/oder verschoben: Zahn nicht manipulieren, nur vorsichtig Mund schliessen
  • Ist der Zahn abgebrochen oder ausgeschlagen: unbedingt Zahn suchen, nur an der Krone (nicht an der Wurzel) anfassen, Zahn nicht reingen, auch wenn er verschmutzt ist, Zahn muss innerhalb von ca. 20 Minuten feucht gelagert werden (optimal in einer Zahnrettungsbox)!
  • Möglichst schnell Zahnarzt oder Zahnklinik aufsuchen: je schneller der Zahn wieder zurückgesetzt wird, umso besser sind die Chancen, dass er wieder einheilt!

SOS-Zahnrettungsbox oder Dentosafe sind in der Apotheke erhältlich.

Alternativen wie gekühlte fettarme Milch oder isotone Kochsalzlösung sind nur für eine kurze Zeit verwendbar und verschlechtern den Heilungsprozess.

Weitere wichtige Informationen finden Sie unter:

www.zahnunfall24.de

 

Wie wichtig sind die Milchzähne für mein Kind?

Gesunde Milchzähne sind die Grundlage für eine lebenslange Zahngesundheit.
Ihr Kind braucht seine gesunden Zähne nicht nur zum Essen. Milchzähne sind ebenso
wichtig für die Sprachbildung und haben eine Platzhalterfunktion für das bleibende Gebiss.
Gesunde Milchzähne fördern ein strahlendes Kinderlächeln und erhöhen somit die Ausstrahlung
und das Selbstbewusstsein des Kindes.
Gerade Kinder im Kindergartenalter werden für schlechte Zähne gehänselt und leiden darunter.

 

Warum sollte man Milchzähne reparieren, wenn sie doch später eh ausfallen?

Gesunde Milchzähne sind wichtig!

Leider gibt es immer noch die weit verbreitete Meinung, dass Milchzähne nicht wichtig sind!

Kinder brauchen ihre Milchzähne zum Essen, Sprechen und besonders zum Lachen.
Allerdings haben sie auch wichtige Platzhalterfunktionen für die späteren bleibenden Zähne.
Denn obwohl die Schneidezähne bei den meisten Kindern schon mit 6 Jahren ausfallen,
dauert es bei den Backenzähnen bis zum 10.-12. Lebensjahr. Ein frühzeitiger Milchzahnverlust
durch Karies kann dort zu einem erheblichen Platzmangel für die bleibenden Zähne führen.

Allerdings sind stark kariöse, vereiterte und tote Milchzähne kein optimaler latzhalter.
Diese verursachen nicht nur Schmerzen. Durch diese schlecht zu reinigenden Schlupfwinkel
für Bakterien entstehen ständige Infektionsquellen, die das Immunsystem belasten.
Diese Zähne sollten entfernt und durch einen hygienischen kieferorthopädischen Platzhalter ersetzt werden.

Karies kann auch bei Milchzähnen Schmerzen und Entzündungen verursachen! Sie sollte daher
frühzeitig behandelt werden, damit keine weiteren Zähne angesteckt oder die bleibenden durchbrechenden Zähne gefährdet werden.

Ein gesundes, vollständiges Milchgebiss ist daher die beste Voraussetzung für ein gesundes bleibendes Lächeln!

 

Der erste Zahnarztbesuch meines Kindes

Stressfrei – ausgeruht – in guter Stimmung

Den Tag des Zahnarztbesuches Ihres Kindes sollten Sie möglichst stressfrei und ohne Belastungen gestalten.

Idealerweise soll ein Kindergarten- oder Schulkind ausgeruht und in guter Stimmung in die Praxis kommen.

Beeinträchtigungen des Befindens Ihres Kindes durch den Tagesrhythmus,
Hunger & Durst, Krankheit und/oder Schmerzen sind möglich.

Für die Terminvereinbarung sollten Sie möglichst den Tagesrhythmus Ihres Kindes berücksichtigen (
Bsp.: nicht während der Mittagsschlafzeit etc.). Wenn möglich sollten Sie mit kleinen Kindern
ausgeschlafen am Vormittag zu uns in die Praxis kommen. Vormittags sind die kleinen Patienten belastungsfähiger!

Sie brauchen Ihr Kind im Vorfeld nicht besonders auf die anstehende
Behandlung vorzubereiten, nur wenn das Kind danach fragt.

Bitte verwenden Sie immer kindgerechte Erklärungen für die zahnärztliche
Behandlung oder nehmen geeignete Bücher zur Hilfe nehmen.

Je weniger Aufhebens Sie von der Angelegenheit machen, desto besser.

Vermeiden Sie beruhigend gemeinte Formulierungen wie “Du brauchst keine Angst haben, es tut nicht weh”.
Falls Ihr Kind fragt, ob es weh tut, ist es geschickter zu antworten, dass wir uns nur die Zähne erstmal
anschauen und zählen, ob alle da sind”. Vermeiden Sie negative Begriffe.

Wir erklären Ihrem Kind immer vor und während der Behandlung alles mit unseren speziellen kindgerechten Begriffen.

Wie sollen wir uns als Eltern während der Behandlung verhalten?

Ihr Kind soll möglichst schonend und dabei erfolgreich zahnärztlich untersucht (oder auch behandelt) werden. Wir wollen Ihr Kind unterstützen und bitten Sie daher um Verständnis und Mitarbeit. Ihr Kind wird sich an die fremde Situation schnell gewöhnen, wenn Sie uns und unserem Team die notwendige Führung überlassen. Dazu ist es oft sehr hilfreich, einige Informationen zum Vorgehen zur Verfügung zu stellen:

  • Vertrauen Sie auf die Kompetenz des Behandlers und überlassen Sie diesem die Gestaltung des Therapieablaufes und die Gesprächsführung
  • Gutgemeintes Zureden von Ihrer Seite kann die Behandlungssituation erschweren
  • Kinder sind nicht in der Lage auf zwei Erwachsene gleichzeitig zu hören!
  • Ermutigen Sie Ihr Kind alleine ins Behandlungszimmer zu gehen! Falls Ihr Kind noch zu ängstlich oder zu klein ist und ins Behandlungszimmer begleitet werden möchte, bitten wir Sie, sich ruhig zu verhalten und im Hintergrund zu bleiben, so dass wir eine direkte Beziehung zu Ihrem Kind aufbauen können.
  • Helfen Sie Ihrem Kind, indem Sie Vertrauen zu Ihrem Zahnarzt haben. Ist Ihr Kind ängstlich, weint es. So lassen Sie ihm Zeit sich and die fremde Umgebung zu gewöhnen. Verschlimmern Sie seine Angst und Abwehr nicht dadruch, dass Sie ärgerlich werden oder übertriebenes Mitleid zeigen.
  • Wir erklären Ihrem Kind alles sehr genau in der Behandlung, wobei wir eine kindgerechte Wortwahl verwenden. Bitte versuchen Sie nicht, Ihrem Kind im Vorfeld die Behandlung zu erklären, so werden Widersprüche vermieden. Wenn Ihr Kind danach fragt, beschreiben Sie in einem Satz, dass die Zähne angeschaut und nachgezählt werden.
  • Überlassen Sie bitte uns die Entscheidung, was und wieviel wir Ihrem Kin in einer Sitzung zumuten können. Wir können das Verhalten von Kindern während und nach der zahnärztlichen Behandlung erfahren einschätzen und möchten Ihr Kind nicht überfordern und dadurch zukünftige Behandlungen erwschweren oder nicht mehr durchführbar machen. Es ist trotzdem wichtig, erreichbare Ziele zu setzen und diese dann auch zu erreichen, da sich ein Behandlungsabbruch oft ungügnstig auf die zukünftige Einstellung des Kindes auswirkt. Wenn Ihr Kind während der Behandllung trotz Behutsamkeit ängstlich ist und weint, bedenken Sie bitte, dass dies ein völlig normales Vehalten ist.
  • Fragen Sie nach der Behandlung nie: “Hat es weh getan? War es schlimm?”. Sie verraten mit solchen Fragen eigene Ängste. Loben Sie sein Durchhaltevermögen, seine Tapferkeit und stärken Sie damit sein Selbstbewusstein.
Bitte denken Sie daran: Ihr Kind ist der Patient und steht im Mittelpunkt unseres Interesses. Wir beantworten gerne Ihre Fragen, aber erst nach der Untersuchung, wenn Ihr Kind den Behandlungsstuhl verlassen hat.
Natürlich dürfen Sie auch gernen einen Termin zu einem vorbereitenden Gespräch (ohne Ihr Kind) bei einem unserer Äzrte vereinbaren.

Kontakt
Brüder-Grimm-Str. 17
63477 Maintal-Dörnigheim
Fon: 0 61 81 - 49 91 69
Mail: praxis@zahnarzt-maintal.de

Öffnungszeiten

Mo, Di, Do
8.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch
8.00 - 13.00 Uhr
Freitag
8.00 - 13.00 Uhr

und nach Vereinbarung